.:Painting a Miracle:.
raindrops falling...




Eine Schreibmaschine ist ein Gedankenklavier...
Welches Lied spielen wir heute?
(Kurt Tucholsky)



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Wenn ich die
Geschichte in Worten
erzählen könnte, brauchte ich
keine Kamera herumzuschleppen.
(Lewis W. Hine)

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Tomorrow comes a day too soon

Naja, ich melde mich einfach mal wieder. Irgendwie ist grad gar nichts los, ich hab jetzt auf meinem Laptop Internet eingerichtet, weil wir hier zuhause auf WLAN umgesattelt haben... ist ganz nett, so kann ich auf dem Bett sitzen und durchs Netz surfen und hab nicht st?ndig den quietschendne Schreibtischstuhl unter mir, der neuerdings aus irgendeinem perfiden Grunde kaputt ist. Was nicht so nett ist: Ich hab wieder die Wand zu den Nachbarn direkt neben mir und Adrian [Nachbarskind, das ich jeden Tag mehr auf dne Mond schicken m?chte] br?llt als w?rde es bei lebendigem Leibe geh?utet werden. Das h?tte ich an meinem Pc nicht, und wenn nur aus dem Grunde, dass der so laut rattert, dass eh keine anderen Ger?usche zum Geh?rgang vordringen k?nnen...

Ich vermeide es jetzt mal, von meinem Sylvester [Silvester?] zu berichten, weil alle, die hier lesen, eigentlich ohnehin dar?ber bescheid wissen, und alle, die sonst mal so vorbeischauen vermutlich nicht daran interessiert sind... falls doch meldet euch, vielleich hab ich sogar Lust es nochmal zu erz?hlen. Wieder und wieder.

Erster Eintrag 2006 und wir haben schon wieder fast Mitte des Monats. Das sagt nicht nur einiges ?ber meinen Charakter aus, es sagt auch, dass ich mit Jahreswechseln nie gut zurechtkomme. Also, ich meine, die Dinger an sich sind ja ganz nett, schlie?lich will man nicht immer nur in einem Jahr rumd?mpeln, aber dass wir schon wieder ein Jahr weiter sind wo ich mich noch nichtmal mit 2005 angefreundet hatte finde ich irgendwie erschreckend. Wieder ein Jahr sp?ter, wieder werde ich ?lter und ich wei? einfach nicht, wohin die ganze Zeit verschwunden ist. Aber ehrlich gesagt habe ich gerade keine Lust dar?ber zu philosophieren, deshalb verschone ich euch gro?m?tig.

Ich komme gerade aus G?ttingen. Dreieinhalbstundenzugfahrt. Das Wort zusammengeschrieben ist nichteinmal ann?hernd so lang wie die Fahrt... boah... ich kann nicht mehr... als ich aus dem Bahnhof in Bremen trat, in die eiskalte Dunkelheit der Realit?t, fiel mich auch gleich mal wieder ein Mensch an, der eine Spendenbuchse in der Hand hielt, damit klimperte und offenbar nur mein bestes wollte: Mein Geld. Eigentlich wollte ich schon die Flucht ergreifen aber dann hab ichs doch nicht getan... und das nicht nur, weil ich mit dem schweren Laptoprucksack eh kaum von der Stelle gekommen w?re. Es stellte sich jedenfalls heraus, dass er - und noch ein paar andere - f?r die Herzoperation eines kleinen M?dchens aus Gambia sammelten, die im Krankenhaus Links der Weser operiert werden soll... die Operation koste irgendwas um die 20.000 Euro und 10.000 w?rde auch von irgendeiner Kinderhilfe ?bernommen, aber der Rest m?sse halt sonst irgendwie zusammengekratzt werden... ja, ich hab ihm was gegeben, bin ja nicht gef?hlskalt und das M?dchen auf dem Foto des Zeitungsartikels guckte so s??... naja, der folgende Dialog sah dann so aus:
Er: "Mensch, Sie sind so eine h?bsche junge Frau und dann tragen Sie so einen Schal?"
Ich, ziemlich unintelligent: "H?? Warum?"
Er: "Na das ist doch ein Schal von Werder Bremen, oder nicht?"
Ich: "Oh. Ja. Stimmt!"
Er: "Na also. Ich komme aus Bayern."
Ich, lachend: "Das h?tten Sie jetzt aber nicht sagen d?rfen, noch habe ich nichts gespendet!"
Er: "Nein, mal ehrlich, so klappt das doch nie mit dem Nachbarn!"
Ich: "Mit dem soll es auch nicht klappen, der ist drei Jahre alt!"
W?hrend er sich dem Lachkrampf hingab mischte sich seine Kollegin ein, die meinte, dass Werder doch eine ganz annehmbare Mannschaft w?r. Er tat das mit nem Handwink ab und ich kramte in meinem Portemonnaie herum. 1,80 Euro hab ich noch zusammenbekommen, den Rest brauchte ich f?r meine Fahrkarte nach Hause... viel war es nicht, aber h?tte die BSAG ihre Preise nicht schon wieder erh?ht w?ren es sogar noch 5 Cent mehr geworden lol

Tja. Ich hab jetzt ?brigens auch nen Telefonanschluss in G?ttingen, Internet folgt hoffentlich bald... hm ja...

Entschuldigt ?brigens etwaige Rechtschreibfehler, es ist etwas ungewohnt auf dieser Laptoptastatur zu tippen...

mood: tired
music: Rock Against Bush Vol. 2
12.1.06 19:23


Das Leben ist auf der ?berholspur. Es zieht an mir vorbei wie eine Herde Wolkenl?mmer an einem st?rmischen Tag, ohne auch nur einen Gedanken an die Frage zu verschwenden, ob ich mithalten kann.
Ich kann es nicht.
Ich stecke fest, bis zu den Knien in klebrigem Schlamm, aus dem ich mich nicht befreien kann und der mich immer weiter runterzieht, bis ich ganz darin versunken sein werde.
Die Einsamkeit verschlingt mich...
Ich bin einsam, so einsam... es ist kalt und niemand ist da um mich zu w?rmen. Fast als s??en alle anderen im Zug des Lebens, der an mir vorbeirauscht, und sie l?cheln auf mich hinab, wie ich mich im Schlamm der Depression herumw?lze.
Ich habe Angst.
Was passiert, was wird noch geschehen? Wohin f?hrt mich der Weg, den ich beschritten habe? Und warum zum Teufel gehe ich ihn allein? Warum ist niemand da, der mich an die Hand nehmen und mit mir zusammengehen kann?!

Heute morgen habe ich in der taz einen Artikel ?ber Depressionen gelesen und mich ziemlich gut darin wiedergefunden. Dort stand, dass an M?usen herumexperimentiert wurde, und man fand heraus, dass sie eher zu Depressionen neigen, wenn sie im Kindesalter von ihren Eltern getrennt werden... ich dachte eigentlich, ich h?tte das ?berwunden. Aber was, wenn das nicht der Fall ist? Was, wenn ich tats?chlich depressiv bin?
An wen kann ich mich wenden? Mit wem soll ich dar?ber sprechen? Mit meinen Eltern ganz sicher nicht... und auch sonst gibt es wohl niemandem im Freundeskreis, der mich verstehen w?rde, geschweige denn, der mir helfen k?nnte.
Ich stehe in einem winzigen aber hohen Raum voller W?nde, in dem es keine T?ren gibt, und das kleine Fenster ganz weit oben l?sst ein wenig staubiges Licht einfallen, doch ich wei?, dass ich es niemals erreichen werde.

Was aber allen Depressiven eigen scheint - und was ihren inneren Spiegel horribler eintr?bt als den eines Melancholikers oder eines Missmutigen -, ist das Gef?hl, keinen Horizont hinter der eigenen Wahrnehmung zu sehen. Anders als Optimisten, die ein f?nfzigprozentig gef?lltes Glas Wasser halb voll sehen, verschieden auch von Pessimisten, die es halb leer glauben, sind sich Depressive sicher, dass dieses Glas in B?lde ausgetrunken werde. Von wem auch immer.
[Jan Feddersen, taz-Artikel vom 14.01.2006 "Wenn ein D?mon.."]
14.1.06 16:15


News?

Ich melde mich einfach mal wieder, auch wenn ich gar nicht so recht wei?, was ich erz?hlen soll. Es passiert so wenig, und ich bin mir nicht sicher, ob ich das gut oder schlecht finden soll... erstmal is es zumindest langweilig, und das finde ich schlecht. Andererseits f?hle ich mich in letzter Zeit so verdammt lustlos, also fehlt mir verst?ndlicherweise die Energie, etwas dagegen zu unternehmen. Alles ist irgendwie in einen komischen Trott verfallen, aus dem ich nicht mehr rauskomme. Wie Treibsand... ja, die Metapher gef?llt mir [also mal ganz objektiv betrachtet, die Tatsache an sich finde ich eher be?ngstigend]. Treibsand.

Am Montag schreibe ich eine Klausur in Mittel?gyptisch... ich war so bl?d nicht zum Tutorium zu gehen und allein komme ich mit den ?bungen nicht klar. Wenn ich mir nicht schnell etwas einfallen lasse werde ich durchfallen. Und was dann? Meine Eltern werden ja h?chst begeistert davon sein. Super. Zu allem ?berfluss schaffe ich es einfach nicht, mich aufzuraffen und die ?bung durchzugehen, um mir wenigstens die Hieroglyphen einzupr?gen. Ganz toll, wirklich. Ich bin sowas von begeistert von mir selbst.

Den Hausmeister habe ich ?brigens immer noch nicht angerufen. Ich bin so eine Niete.

Wenigstens kam heute die Nachricht von 1&1, dass sie meine Internetbestellung auf den Weg geschickt haben... bleibt zu hoffen, dass sie bald da ist. Au?erdem hat sich Djamilah gemeldet [per SMS]. Nat?rlich hab ich ihr geantwortet aber irgendwie hab ich Sorge, dass sie die SMS nicht bekommen hat, weil mein Handy danach noch drei Mal gepiept und dann angezeigt hat ich h?tte ne neue SMS erhalten, obwohl es nur die war, die sie mir eh schon geschickt hatte - die ich aber mittlerweile schon l?ngst wieder gel?scht hatte weil mein Speicher fast voll ist. Mein Vater hat vor kurzem versehentlich ausgeplaudert, dass sie entt?uscht ist, dass ich mich nicht mehr bei ihr gemeldet hab und angeblich noch nicht mal zum Geburtstag gratuliert h?tte... das war im November, und ich habe mehrfach versucht sie auf dem Handy zu erreichen und dann letztlich eine SMS geschrieben - die offenbar, wie sollte es auch anders sein, nicht angekommen ist. Gro?artig! Nat?rlich ist so eine SMS zum Geburtstag nicht das, was man sich erhofft, das wei? ich, und es tut mir auch leid, aber irgendwie hatte ich damit geistig abgeschlossen nachdem ich sie verschickt hatte, und dann hab ich einfach nicht mehr dran gedacht... sie denkt sicher sie w?re mir nicht wichtig... ich sch?me mich so! Aber ich wusste auch nicht, wie ich mich wieder bei ihr melden soll nachdem ich das erfahren hab... eigentlich dachte ich ja wir sehen uns an Weihnachten aber daraus ist dann doch nichts geworden. Ach, schei?e. Ich hoffe sie hat die SMS gekriegt, die ich ihr gestern geschrieben hab. Sonst ist sie nachher wirklich sauer auf mich...

Alles geht den Bach runter. Schei?e.

mood: bescheiden
music: Simple Plan - Welcome zo my life [zur Zeit mein absoluter Lieblingssong, weil er so gut meine Stimmung wiederspiegelt]

"No you don't know what it's like
When nothing feels all right
You don't know what it's like
To be like me

To be hurt
To feel lost
To be left out in the dark
To be kicked, when you're down
To feel like you've been pushed around
To be on the edge of breaking down
And noone's there to save you
No you don't know what it's like
Welcome to my life..."
27.1.06 02:13





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